Aktuell

Am Ende von uns
Ein Parcours

Uraufführung am 19. August 2021 im Theater im Delphi Berlin

Vorstellungen am 19., 20. & 21. August 2021 jeweils 18:30 Uhr & 20 Uhr

Was war am Anfang und was wird am Ende gewesen sein? Hochmut, Wollust, Zorn, Habgier, Völlerei, Neid, Trägheit. Leidenschaften. Begierden. Leben.

Die sieben Todsünden legen die Hand auf die Wunden unseres Menschseins mit allen Vorzügen und Nachteilen unserer Empfindungen und Charaktereigenschaften. Sieben Vergehen, sieben schlechte Eigenschaften, die im katholischen Katechismus als die schlimmsten, die nicht zu vergebenden Sünden gelten. Zugleich machen sie den Menschen zum Menschen. Sie drängen und treiben uns voran. Sie schaffen Märkte, kurbeln die Dynamik des Fortschritts an, formen soziale, wirtschaftliche und technologische Netzwerke.

Der Parcours durch das Theater im Delphi führt vorbei an sieben Lebens- und Leidensstationen, bewohnt von Schauspieler:innen, Tänzer:innen, Puppenspielerinnen und einem Opernsänger. Mit ihren Sehnsüchten und Begierden loten sie aus, was es heißt, Mensch zu sein und was die alten biblischen Schlagworte heute noch für uns bedeuten, denn werden wir nicht täglich mit Sünden wie Neid und Habgier konfrontiert? Gemeinsam betreten wir den Garten der Stimmen und das Echo von dem, was wir waren, ist vielleicht noch zu hören.

Ein Abend zwischen Anfang und Ende, zwischen Verbot und Verzicht. Ein kollektiver Abgesang, der das Leben feiert vor dem Nichts, das dann sein wird, am Ende von uns.

Von & mit: Meier Eden, Marie Feldt, Iduna Hegen, Christina Hilkens, Mehdi Moinzadeh, Jeongree Park, Melissa Anna Schmidt, Ahmed Soura, Hilla Steinert, Nolundi Tschudi
Konzept & Regie: Johanna Hasse
Konzept & Text: Katharina Schlender
Raum & Kostüme: Ute Lindenbeck
Sounddesign & Live-Musik: Friedemann Bochow, Jörg Wilkendorf
Technische Leitung: Jens Baudisch
Licht: Thomas Schick
Produktionsleitung: Eva-Karen Tittmann

Theater im Delphi
Gustav-Adolf-Str. 2
13086 Berlin
https://theater-im-delphi.de
Karten: 01806-700733
https://delphi.reservix.de

In Kooperation mit der Dramatischen Republik und dem Kostümkollektiv. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer Theater … und so fort München

Indien
Tragikomödie von Josef Hader & Alfred Dorfer

Wieder ab 20. August 2021 im Theater … und so fort München

Zwei Hotellerie-Tester durchqueren den Bayrischen Wald. Sie sollen drittklassige Gasthäuser im Auftrag des Fremdenverkehrsamt unter die Lupe nehmen. Der eine kommt aus dem Ruhrpott und inspiziert die Betten, der andere stammt aus dem Rheinland und überprüft die Qualität des Essens. Unter der Oberfläche der ungleichen Protagonisten, Heinz Bösel und Kurt Fellner, die im Wirtshaus über die letzten und die ersten Dinge, Schnitzel, Brandschutztüren, Frauen und ihre Ängste philosophieren, lauern lauter kleine Tragödien von einsamen Männern. Auf ihrer Dienstreise durch die Provinz verwandelt sich gegenseitige Abneigung in eine wirkliche Freundschaft, die sie bis zum tragischen Schluss verbindet.

Die beiden österreichischen Kabarettisten, Schauspieler und Autoren Josef Hader und Alfred Dorfer schrieben 1991 das Theaterstück “Indien”, das in der mehrfach ausgezeichneten Verfilmung von 1993 zum Kinoereignis wurde. In dem tragikomischen Roadmovie spielen die beiden Autoren die Protagonisten Fellner und Bösel und wurden damit schlagartig bekannt. “Indien” ist eine Tour de Force von zwei traurigen Männern und vom Ende der Träume.

Mit: Heiko Dietz, Uwe Kosubek
Regie: Johanna Hasse
Bühne & Licht: Heinz Konrad
Kostüme: Sanna Dembowski
Dramaturgie: Carmen Panknin

Theater … und so fort
Hinterbärenbadstr. 2
81373 München
https://www.undsofort.de
Telefon: 089-23219877
E-Mail: info@undsofort.de